Projektbeschreibung
AKTiF – Arbeitsplatzbezogene Qualifizierung in Kunststoffunternehmen Thüringens im Rahmen einer innovativen Fachkräfteentwicklungsoffensive |
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Projektdurchführung
Qualifizierungsförderwerk Chemie GmbH
Eisenbahnstraße 3
06132 Halle (Saale)
Ansprechpartner/-in: Andreas Borst
Telefonnummer: 0345 21768-42
E-Mail:
andreas.borst(at)qfc.de
Laufzeit des Projekts: 01.10.2011 - 30.09.2014
Bundesland: Thüringen
Branche: Kunststoffverarbeitende Industrie
Website des Projekts:
www.qfc.de
Projektpartner:
- HPT Hochwertige Pharma Technik GmbH & Co. KG
- GEIGER Automotive GmbH
- ISOCO Kunststofftechnik GmbH
Schwerpunkte des Projekts
Stärkung der Qualität und des Erfahrungsaustauschs
Weiterbildungsmaßnahmen im Betrieb
Kurzbeschreibung des Projekts
Die thüringische Kunststoffindustrie hat sich in den letzten 15 Jahren zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor des Freistaates entwickelt. Innerhalb des verarbeitenden Gewerbes gehört etwa jeder zehnte Betrieb dieser Branche an. Trotz der guten Entwicklung steht die überwiegend klein- und mittelständig geprägte Branche vor großen Herausforderungen. Die Fortsetzung der positiven Entwicklung und die Nutzung neuer wirtschaftlicher Chancen setzen kompetente und beständig weitergebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter voraus.
Ziele des Projekts „AKTiF“, das in drei Standorten - Tambach-Dietharz, Schmiedefeld und Neuhaus am Rennweg - in Thüringen durchgeführt wird:
- Standardisierung der Ermittlung der Qualifizierungspotenziale und -bedarfe
- Förderung der Führungskompetenz
- Methoden zur Sicherung des Fach- und Erfahrungswissens unter besonderer Berücksichtigung der demografischen Situation der Belegschaft
- Förderung von bisher in der betrieblichen Weiterbildung unterrepräsentierten Beschäftigtengruppen
- Entwicklung einer fördernden Weiterbildungskultur
- Stärkung des Erfahrungsaustauschs durch Vernetzung der Unternehmen
Die Umsetzung des Projektvorhabens basiert auf einer ganzheitlichen Personalentwicklungsmatrix. Das Modell umfasst die fünf Bereiche: Kontinuierliche Verbesserung/Qualitätsmanagement, Technologieentwicklung, Internationalisierung, Persönliche Entwicklung und Führung. Alle Beschäftigtengruppen in den Unternehmen profitieren von den Qualifizierungsmaßnahmen. Derzeit werden erste Qualifizierungsmaßnahmen in den Teilbereichen durchgeführt.
Der sozialpartnerschaftliche Ansatz wird durch regelmäßig stattfindende Steuergruppentreffen unterstützt. Die Teilnehmenden der Steuergruppe sind Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter der Projektpartner, sowie die Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter des Projektträgers.
Zu Grunde liegende Sozialpartnervereinbarung zur Weiterbildung:
Tarifvertrag zur Qualifizierung
Eckpunkte der Sozialpartnervereinbarung, die mit dem Projekt umgesetzt werden sollen:
Es wird angestrebt, ein Qualifizierungssystem für die Branche zu eruieren und zukünftige Entwicklungen im Qualifizierungs- und Personalentwicklungssystem so widerzuspiegeln, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten zur Bewältigung zukünftiger Herausforderungen besitzen werden.

