Projektbeschreibung
Diversität in der Logistikwirtschaft
Projektdurchführung
Volkshochschule Duisburg
Steinsche Gasse 31
47051 Duisburg
Ansprechpartner/-in: Dr. Aydin Sayilan
Telefonnummer: 0203 283-3220
E-Mail:
a.sayilan(at)stadt-duisburg.de
Laufzeit des Projekts: 01.12.2011 - 31.03.2012
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Branche: Logistik
Projektpartner:
- Arbeit und Leben DGB/VHS NW e. V. (AuL)
- Die DiaLog Gesellschaft für Service und Kommunikation mbH respektive die Logistik Akademie NRW (LAN)
Schwerpunkte des Projekts
Ermittlung des branchenspezifischen Qualifikationsbedarf
Unterstützung bei der Vorbereitung einer Sozialpartnervereinbarung
Kurzbeschreibung des Projekts
Das Ziel des Projekts „Diversität in der Logistikwirtschaft“ ist es, eine Sozialpartnervereinbarung zu treffen, die auf einer zu ermittelnden Bedarfsanalyse beruht. Dabei soll die Diversität und Interkulturalität der Belegschaft im Vordergrund stehen.
Der Bedarf an qualifizierten und angelernten Arbeitskräften wird allen Untersuchungen zufolge auch in der Logistikwirtschaft steigen und avanciert damit zu einem wichtigen Faktor sowohl für den Unternehmenserfolg im Speziellen als auch generell für das wirtschaftliche Wachstum.
Die Regionen Duisburg-Niederrhein und Düsseldorf haben sich zu einem anerkannten Logistikstandort mit europäischer und internationaler Bedeutung entwickelt. Die Entwicklung der Human Ressource avanciert zu einem wichtigen strategischen Element der Regionalplanung.
Eine passgenaue und an den individuellen Bedarfen der Logistikunternehmen ausgerichtete Qualifizierung kann die Grundlage für Beschäftigungssicherheit, Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit und Optimierung der Zusammenarbeit von Migrantinnen und Migranten, Frauen und Älteren in der Logistikbranche sorgen.
Auch die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg (GfW) unterstützt dieses Vorhaben u. a. durch Vernetzung mit der von ihr initiierten „Logistikinitiative Duisburg Niederrhein“ und der „Initiative Logistik Ruhr“.
Die Projektverantwortlichen gehen wie folgt vor: Zunächst werden die Qualifizierungsbedarfe der Unternehmensleitungen sowie Arbeitsvertretungen erhoben. Hier werden verschiedene Methoden praktiziert, wie z. B. Interviews mit Führungskräften und Betriebsräten sowie mit Expertinnen und Experten, Ausfüllen der Fragebögen, Auswertungsworkshops und Erstellen von Handlungsempfehlungen. Die gesammelten Erkenntnisse und die Erwartungen der Sozialpartner werden zu einem Vorschlag zu einer Vereinbarung zur Weiterbildung zusammengefasst, den Projektpartnern vorgestellt und zur Abstimmung gebracht.

