Projektbeschreibung
Impulse setzen. Potenziale fördern. Zukunft sichern. |
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Projektdurchführung
Robert Koch-Institut
Nordufer 20
13353 Berlin
Ansprechpartner/-in: Björn Kersten/Stefanie Diehl
Telefonnummer: 030 18754-2658/030 18754-3287
E-Mail:
KerstenB(at)rki.de/
DiehlS(at)rki.de
Laufzeit des Projekts: 01.01.2012 - 30.06.2014
Bundesland: Berlin, Sachsen-Anhalt
Branche: Öffentliche Verwaltung
Schwerpunkte des Projekts
Transfer bewährter Instrumente und Verfahren in der Praxis
Stärkung der Qualität und des Erfahrungsaustauschs
Kurzbeschreibung des Projekts
In den nächsten Jahrzehnten wird sowohl die Anzahl der Älteren als auch deren Anteil an der Gesamtbevölkerung weiter ansteigen. Seit mehreren Jahren werden auch im öffentlichen Dienst in Deutschland erhebliche Veränderungen in der Altersstruktur deutlich. Trotz der absehbaren Entwicklung für die Zukunft wird jedoch gerade die Personalpolitik der öffentlichen Arbeitgeber von Haushaltskürzungen, Personalabbau und zusätzlichen Stelleneinsparungen beherrscht. Damit ist die Leistungsfähigkeit der öffentlichen Einrichtungen deutlich stärker als bisher von der Motivation und Arbeitsfähigkeit auch der älteren Beschäftigten abhängig.
Das Projekt „Impulse setzen. Potenziale fördern. Zukunft sichern.“ markiert die Ausrichtung des Robert Koch-Instituts auf die Auswirkungen des demografischen Wandels bei anhaltend ungünstiger Einstellungslage und stellt damit einen wichtigen Ausgangspunkt für die Stärkung und Sicherung von Motivation und Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten des Instituts dar. Den Schwerpunkt des Projekts bildet die Durchführung von Seminarmodulen zu den Themen „Work-Life-Balance“, „Wissensmanagement – Lebenslanges Lernen“ sowie „Arbeitsorganisation“ jeweils für die Altersgruppen 20 – 35 Jahre, 36 – 45 Jahre, 46 – 54 Jahre und 55 Jahre+ sowie für Führungskräfte. Die einzelnen Module, die sich jeweils aus einem zweitägigen Training und einem Vertiefungs-/Transfertag zusammensetzen, können als Baukastensystem von den Beschäftigten ausgewählt werden. Zusätzlich gibt es zwei weitere Module für Führungskräfte: „Kollegiale Fallbesprechung“ und „Diversity Management“.
Innerhalb der Projektlaufzeit von 30 Monaten soll jeweils ein Moduldurchlauf als Pilot in den Liegenschaften des Instituts in Berlin und Wernigerode erfolgen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Modulen sollen eine Multiplikatorenfunktion übernehmen und damit eine kontinuierliche Fortführung und Vertiefung des Programms auch über den Förderzeitraum hinaus gewährleisten.
Zu Grunde liegende Sozialpartnervereinbarung zur Weiterbildung:
Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD § 5)
Eckpunkte der Sozialpartnervereinbarung, die mit dem Projekt umgesetzt werden sollen: Mit dem Projekt soll vor dem Hintergrund des TVöD insbesondere das lebenslange Lernen der Beschäftigten gefördert werden. Darüber hinaus soll ein zusätzliches Qualifizierungsangebot für den Erwerb methodischer und sozialer Kompetenzen geschaffen werden. Die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter soll gestärkt werden.


