Projektbeschreibung
KomBi - Kompetenzentwicklung und Bildung im Einzelhandel
Projektdurchführung
Volkshochschule Duisburg
Steinsche Gasse 31
47049 Duisburg
Ansprechpartner/-in: Volker Heckner
Telefonnummer: 0203 283-3761
E-Mail:
v.heckner(at)stadt-duisburg.de
Laufzeit des Projekts: 01.05.2012 - 30.04.2014
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Branche: Handel
Projektpartner:
- Einzelhandels- und Dienstleistungsverband Niederrhein e. V.
- Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Duisburg-Niederrhein
- NUREC-INSTITUTE DUISBURG E. V.
Schwerpunkte des Projekts
Ermittlung von betrieblichem Qualifizierungsbedarf
Stärkung der Beratungsstrukturen
Kurzbeschreibung des Projekts
Das Projekt „KomBi – Kompetenzentwicklung und Bildung im Einzelhandel“ setzt an der Ausgangssituation betrieblicher Weiterbildung im Einzelhandel an, die gekennzeichnet ist durch mangelnde Weiterbildungsbeteiligung sowohl der Unternehmen als auch der Beschäftigten. Vor allem kleine, inhabergeführte Handelsbetriebe schöpfen ihre Entwicklungs- und Wachstumspotenziale nicht genügend aus. Zentrales Anliegen ist es, die Rahmenbedingungen für betriebliche Entwicklung über Weiterbildung zu verbessern, die Akzeptanz im Unternehmen zu erhöhen und so die Wettbewerbs- und Beschäftigungsfähigkeit der Betriebe und ihrer Beschäftigten zu stärken. Über die Laufzeit verteilt werden 20 kleine Einzelhandelsunternehmen mit ihren rund 100 Mitarbeiter/-innen am Projekt beteiligt.
Im Rahmen des Projektes werden Formate der betrieblichen Entwicklungsberatung sowie arbeitsplatzbezogener Weiterbildung erprobt und etabliert. Die Beratungsstruktur als primärer Projektschwerpunkt bietet jeder Unternehmerin und jedem Unternehmer die Möglichkeit, dialogorientiert die Unternehmensbedarfe im Bereich der Personal- und Organisationsentwicklung zu formulieren oder in Settings kollegialer Beratung zu präzisieren.
Weitere Handlungsschritte sind betriebliche Bildungsbedarfsanalysen, ressourcenorientierte Kompetenzbilanzierungen, sowie die Qualifizierung unternehmensinterner Prozesspromotoren (sog. „Weiterbildungs-Scouts“). Diese werden über den Förderzeitraum hinaus dazu beitragen, dass Weiterbildung dauerhaft und systematisch im Unternehmen verankert wird. Besonderer Wert wird im gesamten Prozess auf die aktive Beteiligung der Beschäftigten gelegt, beispielsweise bei der Entwicklung praxisorientierter Inhalte und der Erprobung von familienfreundlichen, branchenadäquaten Modellen für Lernzeiten, Lernorten und Lernformen.
Zu Grunde liegende Sozialpartnervereinbarung zur Weiterbildung:
Eckpunkte der Sozialpartnervereinbarung, die mit dem Projekt umgesetzt werden sollen:
- Stärkung der Beratungsstrukturen
- Ermittlung des betrieblichen Qualifizierungsbedarfs
- Transfer bewährter Instrumente und Verfahren in der Praxis
- Kooperationen in der Weiterbildung und
- Stärkung der Qualität und Erfahrungsaustausch

