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Projektbeschreibung

 

QualiStahl - Weiterbildungsmaßnahmen in der deutschen Eisen- und

Stahlindustrie zur Sicherung von Wettbewerbs- und Beschäftigungsfähigkeit

 

Projektdurchführung

 

Industriegewerkschaft Metall (IGM)

Wilhelm-Leuschner-Straße 79

60519 Frankfurt/Main

Ansprechpartner/-in: Werner Feldes

Telefonnummer: 069 66932496

E-Mail:  werner.feldes(at)igmetall.de

 

Laufzeit des Projekts: 01.11.2012 - 31.12.2014

Bundesland: Nordrhein-Westfalen, Sachsen

Branche: Stahl

 

Projektpartner: Berufsforschungs- und Beratungsinstitut für interdisziplinäre Technikgestaltung

 

 

Schwerpunkte des Projekts

 
Weiterbildungsmaßnahme im Betrieb
 Ermittlung des branchenspezifischen Qualifikationsbedarfs

 

 

Kurzbeschreibung des Projekts

 

35 Prozent der industriellen Wertschöpfung in Deutschland sind von der Stahlindustrie abhängig. Die Unternehmen der deutschen Eisen- und Stahlindustrie sind deshalb auf Grund ihrer systemischen Bedeutung und wegen der sich beschleunigenden Altersstrukturverschiebungen in besonderem Maße herausgefordert, die zunehmende Komplexität der Arbeitsanforderungen und der Produktions- und Unternehmensprozesse produktiv zu bewältigen und die Kompetenz der Belegschaften zu sichern und umsichtig auszubauen.
Die Sozialpartner haben daher 2006 in einem Demografie-Tarifvertrag vereinbart, dass aus Altersstrukturanalysen neben Arbeitsgestaltungsmaßnahmen auch Schlussfolgerungen für Maßnahmen zur Qualifizierung abzuleiten sind. Seither ist es durch den Tarifvertrag zu einem Aufgreifen der Demografiethematik gekommen. Im Umsetzungsgrad bestehen jedoch Defizite, insbesondere dass die Zusammenhänge zwischen Arbeitsgestaltungs- und Qualifizierungsmaßnahmen bei den Beschäftigten, Fach- und Führungskräften noch keine konkreten Wirkungen zeigen. Das Projekt setzt somit an der unzureichenden Wirkungs- und Umsetzungstiefe des Demografie-Tarifvertrages an und bearbeitet zusammen mit drei westdeutschen und einem ostdeutschen Unternehmen aus der Eisen- und Stahlbranche exemplarisch die aufgezeigten Problemstellungen.
Ziel und Leistung des Projektes ist es, die Weiterbildungskompetenz der betrieblichen Sozialpartner zu erweitern, indem

  • die Beschäftigten sowie Fach- und Führungskräfte kontinuierlich an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen
  • die Kompetenz für lernförderliche und alternsgerechte Arbeitsorganisation erhöht, in der betrieblichen Praxis erprobt und zum Handlungswissen von Planern, Gestaltern und Führungskräften wird,
  • die Gesundheitsförderungskompetenz gestärkt wird,
  • neue berufliche Entwicklungswege und Laufbahnen konzipiert und umgesetzt werden,
  • Weiterbildungsmaßnahmen zielgruppenspezifisch und in alternssensibler Form durchgeführt werden und
  • eine betriebliche Weiterbildungskultur nachhaltig in den betrieblichen Prozessen verankert wird.

  

Zu Grunde liegende Sozialpartnervereinbarung zur Weiterbildung:

PDF Tarifvertrag zur Gestaltung des demografischen Wandels

 

Eckpunkte der Sozialpartnervereinbarung, die mit dem Projekt umgesetzt werden sollen:

Qualifizierung