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Projektbeschreibung

 

Der Zukunft voraus durch Qualifizierung (ZuQ)

 

 

Projektdurchführung

 

Volkshochschule Krefeld/Neukirchen-Vluyn

Von-der-Leyen-Platz 2

47798 Krefeld

Ansprechpartner/-in:Markus Pesch

Telefonnummer: 02151 86-2686

E-Mail:  markus.pesch@krefeld.de

 

Laufzeit des Projekts: 01.02.2012 - 31.12.2014

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Branche: Metall- und Elektroindustrie

 

Projektpartner:

 

    1. Unternehmerschaft der Metall- und Elektro-Industrie Niederrhein
    2. IG Metall Krefeld

     

    Schwerpunkte des Projekts

     
    Ermittlung von betrieblichem Qualifizierungsbedarf
    Weiterbildungsmaßnahme im Betrieb
     


    Kurzbeschreibung des Projekts

     

    Viele Unternehmen spüren die Konsequenzen der demografischen Entwicklung durch den Fachkräftemangel, aber nur wenige haben sich bisher mit den Risiken und Chancen ihrer individuellen innerbetrieblichen Altersstruktur aktiv auseinandergesetzt und daraus einen entsprechenden Handlungsplan abgeleitet. Dies wird angesichts des drohenden Fachkräftemangels bei Ingenieuren, Meistern und Technikern auch in der Branche Metall- und Elektroindustrie (M+E-Industrie) an Bedeutung gewinnen.

    Ziel des Projektes „Der Zukunft voraus durch Qualifizierung (ZuQ)“ ist sowohl die Einführung systematischer Personalentwicklungsstrukturen als auch die nachhaltige Steigerung der Weiterbildungsbeteiligung in den Belegschaften der teilnehmenden Unternehmen der M+E-Industrie im Zuständigkeitsgebiet der IG Metall, Verwaltungsstelle Krefeld, sowie der Unternehmerschaft M+E-Industrie Niederrhein. Dabei soll eine ganzheitliche Betrachtung der Personalentwicklung von der Bedarfsanalyse, über die Durchführung von Maßnahmen bis zur Dokumentation und dem Controlling der Maßnahmen erfolgen.

    Die positiven Effekte, die sich aus der Umsetzung erster bedarfsgerechter allgemeiner Qualifizierungsmaßnahmen für insgesamt ca. 150 Beschäftigte in vier beteiligten Unternehmen ergeben, werden ausgewertet und in der Region branchenübergreifend publiziert. Ziel ist die Initiierung vergleichbarer Maßnahmen in weiteren Betrieben und anderen Branchen der Region.

     

     

    Zu Grunde liegende Sozialpartnervereinbarung zur Weiterbildung:

    PDF Vereinbarung zur Förderung der Weiterbildung und des Lebenslangen Lernens

     

    Eckpunkte der Sozialpartnervereinbarung, die mit dem Projekt umgesetzt werden sollen:

     

    • Förderung des lebenslangen Lernens, der Qualifizierung und des Know-how-Transfers zwischen den Beschäftigten zur Sicherung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der Industriebetriebe in der Region, ihrer Arbeitsplätze sowie der Beschäftigungsfähigkeit der Personen in den Betrieben, und zwar auf allen Ebenen und Hierarchiestufen.
    • Unterstützung der Unternehmen und der Betriebsparteien bei der Entwicklung und Implementierung nachhaltiger Strukturen und Instrumente der Personalentwicklung sowie dem systematischen Aufbau von Kompetenzentwicklungs- und Qualifizierungsprogrammen.
    • Förderung des Einsatzes moderner Ansätze zur Kompetenzentwicklung und Schaffung einer Bildungskultur in den Betrieben der Region, um Beschäftigte zu binden, die Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern und damit den zukünftigen Fachkräftebedarf sichern zu können.
    • Aufbau der Strukturen und Nutzung der Potenziale, die durch eine systematische Verzahnung von Personal- und Innovationsentwicklung in den Betrieben entstehen.